Bulli-Tour 19.07. – 22.07.2024 St. Peter-Ording

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Wir haben Glück. Petra ist dem Wunsch einer Kollegin nachgekommen und hatte deren Wochenenddienst übernommen. Dadurch haben wir dieses Wochenende frei. Und es ist schönes Wetter angekündigt. Und wir wollten schon länger nach SPO. Und: Es ist ein Plätzchen auf dem Rosen-Camp für uns frei. Also: Ab an die Nordsee…

Freitag, 19.07.2024

Da Petra erst um 15:00 von der „Schicht“ im UKE zuhause ist, kommen wir erst gegen 15:40 los. Oha. Feierabend- und Wochenendverkehr und quer durch Hamburg zur Nordseeautobahn. Also versuchen wir, über Norderstedt auszuweichen. Geht eigentlich ganz gut, auch, wenn Holger sich ein wenig mit der A7 und A23 vertan hat. Aber, kurz nach 18:00 haben wir es geschafft und werden umgehend vom Platzwart eingewiesen. Schnell aufbauen und dann: Ab auf die Räder, ab ins Örtchen.

Hier stellt sich heraus, dass SPO aus 3 Teilen besteht: Peter Dorf, Peter Bad und Ording. Wir finden so auf die Schnelle keinen Döner-Mann, haben sowieso nur ein Fahrradschloss und keinen Schlüssel dabei. Zumindest gewinnen wir einen Eindruck. Peter Dorf ist urgemütlich, Fahrradwege sind sensationell (es gibt sogar richtige Fahrradstraßen).

Am Campingplatz wieder angekommen gibt es die obligatorische Suppe (siehe auch Bullitour vom 17.04.2022) , die Petra mit tausenden Würstchen schmackhaft macht. Aber diesmal gibt es Linsen-, nicht Gulaschsuppe. Ein Abendspaziergang am Deich lässt den Tag ausklingen.

Samstag, 20.07.2024

Morgens gegen 6:00 geht Holger erstmal mit den Hunden am Deich spazieren, bis zum Böhler Leuchtturm. Ein etwas anderer Leuchtturm, mal nicht in rot-weiß, sondern geklinkert.

Auf dem Weg dorthin trifft er einen Drohnenpiloten, der seine DJI Mavic-Drohne in ca. 2,2km Entfernung steuert. Er zeigt auf dem Display die Bilder. Richtig klasse. Haben will.

Nach dem ersten Kaffee (Petra hat sich dann auch erbarmt aufzustehen) ist die Tagesplanung schnell gemacht: Auf mit dem Radl nach Ording an den Hundestrand. Auf diesen Fahrradwegen (man kann es nur wiederholen) macht das Radfahren mal so richtig Spaß, mindestens so wie in Holland). Wir schließen die Räder an, und laufen zum Hundestrand, und laufen und laufen. Vorbei am Strandparken der vielen Autos, die direkt am Wasser stehen wollen, vorbei am FKK-Strand bis hinten der Hundestrand auftaucht.

Mann, das zieht sich. Für den langen Fußweg werden wir mit einem nur ganz leicht abfallenden Strand belohnt, die Hunde haben ihren Spaß mit Petras Schlappen (den Hunde-Leuchtturn haben wir leider vergessen). Der Rückweg ist genauso lang, aber es hat sich gelohnt. Zurück auf dem Rad statten wir der Seebrücke in Peter Bad einen Besuch ab und gehen über diese 1000 (!!!) Meter über Holzbohlen an den Strand. Latsch, latsch, die Heide blüht.

Wieder zurück am Rad gibt’s für Holger ein Matjes-Brötchen bei Gosch. Währenddessen fällt auf, dass der Vorplatz der Seebrücke videoüberwacht ist. Über Lautsprecher bekommen die „Sünder“ ihre Sünden angesagt: „Bitte hier nicht Fahrradfahren“, „Bitte hier keine freien Oberkörper“. Big brother is watching you..

Wir schieben unsere Räder durch Peter Bad, nette Geschäfte, Freßmeile, halt touristisch erschlossen. Richtig schön und gemütlich gemacht.

Am Campingplatz erwartet uns der Rest Linsensuppe und Käse und Salami. Auch spät abends sind es noch über 20°C. Die Dusche hilft…

Sonntag, 21.07.2024

Diesmal geht Holger erst um 7:00 mit den Hunden. Zunächst will Lissi zwar nicht so wirklich, erbarmt sich aber dann doch mitzugehen.

Der gestrige Tag war doch sehr anstrengend, für Mensch & Hund. Daher beschließen wir, uns den Südstrand (ja quasi direkt an unserem Campingplatz) anzusehen. Auch dort ist Strandparken möglich. Wir fahren mit den Rädern über einen geteerten Radweg und später dann über Holzbohlen zum Strand.

Auch vom Radparkplatz sind es noch gut und gerne 600-700 Meter zum Strand. Die Hunde zeigen sich von ihrer besten Seite, haben viel Spaß im Wasser und wir werden gottlob nicht vom Ordnungsamt erwischt. Je freilaufenden Hund hätte es EUR 50.- gekostet, wie uns zwei Mitarbeiter der DLRG vorwarnen.

Mittags fahren wir nach Peter Bad, Holger bekommt eine neue Badehose, wir essen dort eine leckere Pizza, holen im EDEKA Nachschub an Alsterwasser und Bier (alles alkfrei) und fahren zurück zum Campingplatz.

Für den restlichen Tag sind Regen und Gewitter angesagt und so packen wir erste Sachen ein. Wir bekommen zwar erst in der Nacht etwas Regen, haben aber Glück. Die Gewitterzelle zog zwischen Hamburg und SPO durch, genau über Quickborn. Dort war landunter mit über 64 Litern Regen in einer Stunde auf den Quadratmeter. Glück gehabt.

Montag, 22.07.2024

Eigentlich wollen wir zum Abschluss nach Ording zum Strandparken, natürlich mit gepacktem Bulli. Leider lässt das Wetter dies nicht zu. Und so entschließen wir uns, die Heimreise anzutreten. Schade. Was soll’s? Gegen 12:00 sind wir wieder in Hamburg. Die Hunde sind total fertig und schlafen den Rest des Tages.

Fazit: Sorry SPO, das war so toll, Ihr werdet uns wiedersehen. Wir fangen an, die Nordsee an den Stellen, wo kein Wattenmeer ist, zu lieben…

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